Imperium wurde zu Wokano: Neues China-Restaurant im Test

Imperium wurde zu Wokano: Neues China-Restaurant im Test

Ständig öffnen in Graz neue Lokale, vor allem die Zahl asiatischer Restaurants hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Wie auch nun wieder: Denn in der Theodor Körner Straße eröffnete am Montag mit „Wokano“ wieder ein neues Asia-Restaurant. Ich habe mir das natürlich genauer für euch angeschaut. 😉

Wokano statt Imperium

Das China-Restaurant „Imperium“ beim Hasnerplatz wurde komplett umgebaut und erst am Montag als Wokano wieder eröffnet. Bereits seit dreißig Jahren hat die frische Zubereitung Tradition, die Erfahrung aus dem ehemaligen Imperium nutzt die Familie Ye für ihr neuestes Baby. Vor allem Bowls stehen im neuen Wokano im Vordergrund. Neben den Bowls, die man sich übrigens selbst zusammenstellt, stehen auch handgemachte Sushis und Makis, traditionelle Suppen, Mini-Frühlingsrollen, Shrimp Tempura und Salate wie Wakame, Sojasprossen oder Kimchi auf der Karte.

Eigene Bowl kreieren

In Graz gibt es bereits einige Lokale, die Bowls zum „selber bauen“ anbieten. Auch das Wokano setzt nun darauf und ermöglicht den Kunden damit, in nur wenigen Schritten ihr speziell abgestimmtes Lieblingsgericht in Händen zu halten. Kombiniert wird aus zahlreichen Zutaten, als Basis gibt es verschiedene Reis-Sorten oder Nudeln, danach folgen Proteine in Form von warmen Fleisch-, Fisch-, Gemüse- oder Tofu-Gerichten, die regelmäßig variieren. Das gewisse Extra bekommt die Bowl mit Toppings wie Koriander, Sesam, Chiliflocken oder Peanut-Crunch.

Ich habe mich für eine kleine Bowl (7,90 Euro) entschieden, bei der ich aus einer Base und einem Protein wählen konnte. Für mich gab es also gebratenen Reis mit Cashew Huhn, getoppt hab ich das Ganze mit Röstzwiebel. Die Portion ist wirklich groß, daher find ich den Preis mehr als angemessen. Der Reis war so wie man ihn aus der asiatischen Küche kennt, eher klebrig – das liebe ich bei Reis übrigens! 😀 Das gesamte Gericht habe ich als nicht sehr fettig empfunden, dass man mit frischen Zutaten und Co. wirbt, hat sich nach meinem Geschmackstest definitiv als berechtigt herausgestellt. Das Fleisch war zart und das Gemüse noch leicht kross und nicht durchgekocht. Die Soße samt Cashew-Nüssen hat dem Gericht noch mal das gewisse Extra gegeben, genauso wie die Röstzwiebel. Ein einziges Manko: Das Essen hätte heißer sein können, es war leider eher lauwarm.

Zum Probieren gab es noch eine „Philadelphia Roll“ (5,50 Euro). Die Inside-Out-Maki waren mit frischem Lachs belegt, Innen mit Avocado gefüllt. Der Lachs war zart, hatte eine schöne Farbe und war nicht von Fett durchzogen. Es war geschmacklich völlig in Ordnung, kommt aber an richtige Sushi-Meister nicht ganz heran.

Fazit

Das Lokal ist super schön und modern eingerichtet – Sitzmöglichkeiten aus pastellfarbenem Samt, Elemente aus Holz und Backsteinen, dezente Hingucker an der Decke und eine knallbunte Wand als Eyecatcher. Man sieht, dass man das Restaurant mit viel Liebe zum Detail neu hergerichtet hat. Auch das Essen war ausgezeichnet und sowohl für Portionsgröße und Preis sehr angemessen. Der Standort in Geidorf ist zudem perfekt gewählt, gibt es in der Nähe ja nicht gerade Auswahl en Masse. Auf jeden Fall zum Probieren! 🙂 Wart ihr schon dort?

Bis bald,
eure Vali

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Über die Autorin

Mit einem breiten Grinsen, großer Lebensfreude und ein bisschen Verträumtheit schreibt unsere Bloggerin Vali über neue Lokalitäten und ihre persönlichen Lieblingsplatzerl in Graz und nimmt euch mit auf eine Reise durch ihr Leben.

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